Teneriffa 2024
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7.1.2024 6.30 Uhr klingelt der Wecker und pünktlich 11 Uhr startet der Flieger von Leipzig nach Teneriffa. 10 min eher als geplant landen wir, aber das nützt uns leider nichts, wie sich später herausstellt. Eine Stunde warten wir auf den Shuttlebus am Flughafen und dann eine Fahrt kreuz und quer duch Puerto de la Cruz, bis wir endlich 19:20 im Hotel "Las Aquillas" überhalb der Stadt (auf einem ausgedientem Vulkan gelegen), abgeladen werden, 4,5 Stunden nach der Landung! So etwas haben wir auch noch nicht erlebt. Unsere schöne große Suite mit Meerblick und das gute Abendessen entschädigen uns für die Unannehmlichkeiten.

Blick aus dem Hotelfenster

8.1.2024  Wir haben gut geschlafen und nach einem gemütlichen Frühstück nehmen wir unseren Toyota Aygo in Empfang. Wir starten gleich zur ersten Tour und fahren nach Nordosten bis La Costa, wo eine schmale Serpentinenstraße hinunter zu einem Parkplatz führt. Von dort kann man befestigte Wege nach Westen und Osten gehen, wir laufen zuerst zur kleinen Kapelle Ermita de la Virgen del Carmen und noch ein kleines Stückchen weiter bis zum westlichsten Aussichtspunkt. Dann kehren wir um, um dem Weg bis zum nordöstlichsten Punkt auf einer kleinen Halbinsel zu folgen. Unterwegs gibt es viele Aussichtspunkte auf die tolle Küstenlandschaft und die starke Brandung des Atlantik.

Blick zum Teide

Bei relativ klarem, sonnigem und ziemlich warmem Wetter haben wir eine gute Sicht zum Teide, nach Puerto de la Cruz und die Ferienorte nördlich von Tacoronte. Unterwegs machen wir unsere Mittagspause mit Picknick und lassen uns die belegten Brötchen aus dem Hotel schmecken. Für die Rückfahrt zum Hotel machen wir einen Umweg über Tejina, um dann "über Land" über die Bergorte, mit Zwischenstopp an der Iglesia El Salvador in La Matanza de Acentojo, zurück nach Puerto de la Cruz zu fahren. Ein wenig relaxen und ein gutes Abendessen auf der Terrasse des Hotelrestaurants beschließen den ersten Tag.

Hotel Las Aquillas

9.1.2024 Eigentlich hatten wir für heute eine Wanderung zum Paisaje Lunar geplant, ein geologisch eindrucksvolles Gebiet am Südhang der Caldera. Wir fahren über Orotava, Aguamansa und weiter bergauf durch großflächig verbrannten Wald zunächst bis nach El Portillo. Die schweren Waldbrände im August 2023 haben 7 % der Fläche Teneriffas zerstört, wobei man Brandstiftung ausgehen muss. Als wir 2007 hier waren, war alles üppig grün. Zum Glück kann sich die Kanarische Kiefer vollständig von einem Waldbrand erholen und wir konnten die ersten zarten grünen Triebe erkennen. Aber die Natur wird einige Jahre benötigen.

Hier zum Glück intakter Wald

Wir fahren erst einmal in reichlich 2000 m Höhe quer durch die riesige Caldeira, am Teide vorbei, bis zu einer Zufahrt nördlich von Vilaflor de Chasna (Pista de Madre del Agua). Für normale Autos ist das aber nicht machbar, da es sich um einen üblen, stark ausgefahrenen Waldweg handelt und man will (darf) ja seinen Leihwagen nicht schrotten. Also hier bitte nicht auf Googel Maps o.ä. verlassen ... Zum Glück haben wir einen Plan B und fahren zurück in die Caldera zum Wanderparkplatz an den Roques de García. Es ist ziemlicher Betrieb, aber wir finden zum Glück noch eine Möglichkeit, das Auto abzustellen.

Teide

Bei strahlendem Sonnenschein nehmen wir den Rundweg ab dem Mirador de la Ruleta in Angriff und laufen zunächst an der östlichen Seite der eindrucksvollen Felsenlandschaft, vorbei am Roque Cinchado, dem Wahrzeichen von Teneriffa. Vor uns sehen wir immer den Teide, der sich heute unverhüllt zeigt. Am nördlichen Ende der Felsformationen folgen wir an der Weggabelung dem Weg S3, und bald geht es rund 200 m bergab auf die Westseite. Unterwegs halten wir unsere Mittagsrast, bevor wir den gewaltigen Basaltfelsen "La Catedral" erreichen und anschließend den Anstieg zum Ausgangspunkt bewältigen.

Wanderung um die Roques de García

Bei diesem traumhaften Wetter lassen wir uns auf der Rückfahrt Zeit und stoppen am Parkplatz, von dem man einen kurzen Weg bis zum Mirador de las Minas de San José laufen kann. Hier ist die Landschaft regelrecht wüstenartig, durchsetzt mit Felsen. Wir genießen vom Aussichtspunkt den tollen Rundumblick und können von hier aus sogar das Obervatorium auf dem Montaña del Cabezón im Nordosten der Caldera sehen. Auf der Rückfahrt zum Hotel genehmigen wir uns im Restaurant El Portillo noch einen Kaffee und ein Stück Schokokuchen. Vor dem Abendbrot relaxen wir noch ein wenig am und im sehr schönen Hotelpool.

Fotoalbum 1                                                                    

Entspannung im Pool

10.1.2024 Nach der langen Fahrt gestern liegt heute nur ein kurzer Ausflug an. Wir fahren mit dem Auto hinunter in die Stadt Puerto de la Cruz und finden problemlos einen Platz im Parkhaus Pirámides de Martiánez, einem Einkaufszentrum ganz nahe zum Playa Martiánez. Dort beginnen wir auch unseren Stadtbummel. In der Bucht sind tolle Wellen, die einige mutige Surfer angelockt haben. Wir schauen eine Weile zu, bevor wir über die große Standpromenade nach Westen laufen. Zuerst kommen wir an dem großen, gut frequentierten Freibadkomplex Playa Martiánez vorbei.

Puerto de la Cruz

Wir passieren die Kapelle San Telmo am östlichen Ende der gleichnamigen Bucht und gehen weiter immer in Ufernähe bis zum kleinen Hafen bei der Casa de la Aduana. Hier waren wir in der Silvesternacht 2007 und haben nach kanarischem Brauch auf´s neue Jahr angestoßen. Heute sind hier einige Einheimische so mutig, ein Bad zu nehmen. Das Hafenbecken ist aber durch die Mole vor der heftigen Brandung des Atlantik gut geschützt. Nun bummeln wir durch die Stadt, zuerst zur Plaza del Charco, dann weiter zur Plaza de la Iglesia mit der Kirche Nuestra Señora de la Peña de Francia, wo wir auf einer schattigen Bank ein Päuschen machen. Dann suchen und finden wir ein nettes Restaurant und lassen uns Hühnchen bzw. Kalbssteak mit Pommes schmecken. Preiswert, reichlich und schmackhaft!

Erfrischungsgetränk ;-)

11.1.2024 Für den heutigen Tag haben wir einen Besuch des Sonnenobservatoriums auf dem Montaña del Cabezón (2395 m östlich der Caldera) gebucht. Eigentlich sollte die Führung in Deutsch sein, aber wenige Tage vor dem Termin kam vom Veranstalter "Volcano Teide" die Nachricht, dass der deutsch sprechende Guide erkrankt sein soll, deshalb also nur in Englisch möglich. Hinzu fahren wir wieder über Orotava und halten oberhalb von Aguamansa für einen Zwischenstopp an der "La Caldera", einem kleinen runden Krater mit vielen Picknickplätzen, von dem aus einige Wanderwege beginnen. Bis zum Observatorium machen wir unterwegs noch ein paar Fotostopps, bevor wir uns am Sammelpunkt am Eingang des Geländes einfinden.

Blick von der TF-24 zum Observatorio und Teide

Hier oben bläst ein kalter stürmischer Wind und wir sind froh, uns warm angezogen zu haben. Mit einem Kleinbus werden wir zum Informationscenter gefahren. Dort beginnt dann die Führung. Leider spricht der Guide sehr schnell und Englisch mit starkem Akzent, sodass wir nur wenig von den vielen technischen Details verstehen können. Zuerst gehen wir zum Gebäude mit dem spanischen IAC80-Teleskop. Anschließend können wir durch 2 kleinere Teleskope im Freien die Sonne betrachten. Ehrlich gesagt sehen wir jeweils nur eine kleine gelbe bzw. orangene Scheibe, also nichts aufregendes. Zum Abschluss der Führung sehen wir im Besucherzentrum noch einen Film, der sich zumindest visuell etwas erschließt.

Eingang zum Observatorio del Teide

Insgesamt sind wir leicht enttäuscht, nicht nur wegen der schlecht verständlichen Informationen, sondern auch, weil wir uns mehr Einblicke auch in andere Teleskope erhofft hatten. Zum Glück war der Preis nicht so hoch (21,- €/Person). Nach der Besichtigung halten wir am vorgestern entdeckten Restaurant El Portillo. In rustikaler Atmosphäre lassen wir uns leckeres Zicklein und Kanninchen schmecken. Für die Rückfahrt zum Hotel wählen wir diesmal die Straße TF-24, welche über den Bergrücken bis nach La Esperanza führt. Leider führt die Straße fast ausschließlich durch dichten Wald, den Umweg hätten wir uns sparen können.

Observatorio del Teide

12.1.2024 Das Wetter ist nach wie vor phantastisch, wenn man einmal von dem Sturm absieht, der heute doch zielmlich heftig ist. Aber das hat auch seine Vorteile, wie wir am Kap Punta de Teno, dem westlichsten Punkt Teneriffas, erleben werden. Wir fahren mit dem Auto bis zu einem Parkplatz an der TF-445 ein Stück westlich von Buenavista del Norte. Von dort kann man nur mit dem Bus bis zum Kap fahren. Der fährt stündlich hin und zurück (mit einer Pause gegen 12 Uhr) und ist sehr preiswert. Am Kap und der Küste tost der Sturm und die Wellen brechen mit aufschäumender Gischt. Die archaische Küstenlandschaft bietet tolle Fotomotive.

Punta de Teno

An den Leuchturm kommt man nicht direkt, dafür laufen wir ein Stück den Küstenweg nach Norden entlang der Klippen bis zum Punta del Roquete. Zurück am Bus-Haltepunkt picknicken wir windgeschützt hinter der Rangerhütte und nutzen so die Zeit bis der Bus kommt. Von der schmalen kurvigen Straße ist der Ausblick zum Teil schwindelerregend, aber der Busfahrer scheint geübt zu sein. Für die Rückfahrt mit dem Auto wählen wir zunächst ab Buenavista del Norte die TF-436 ins Tenogebirge. Nach kurvenreicher Fahrt erreichen wir den Mirador Altos de Baracán und danach den Mirador de Cruz de Hilda.

TF-436 - Blick aus dem Busfenster

An beiden Orten genießen wir die tolle Aussicht und fotgrafieren. Bei der Hilda löschen wir unseren Durst mit frisch gepresstem Orangensaft. Eigenlich wollen wir noch in Masca Station machen, finden aber keine Parkmöglichkeit. Schade, denn wir wollten noch bis zu Aussichtspunkt am Roque Catana laufen. Also fahren wir mit ein paar Zwischenstopps weitere Kurven und Serpentinen bis Santiago del Teide und dann zurück über El Tanque nach Puerto de Cruz. In der Nähe des Hotels füllen wir bei Lidl unsere Wasservorräte auf und kaufen ein bisschen Obst. Ein Bad im Hotelpool vor dem Abendessen darf nicht fehlen.

Fotoalbum 2                                                                   

Tenogebirge

13.1.2024  Das Wetter eignet sich hervorragend zum Wandern durch den Lorbeerwald im Anagagebirge. Beim Frühstück schmieren wir uns ein paar Käsebrötchen als Proviant. Unsere Fahrt zum Ausgangspunkt führt über La Laguna und dann die TF-12 zum Cruz del Carmen. Unterwegs halten wir kurz am Mirador de Jardina. Heute ist es etwas diesig, aber der Teide kann sich trotzdem nicht verstecken. Am Cruz del Carmen ist Hochbetrieb. Auch die Einheimischen machen am Wochenende gerne Ausflüge. Der Parkplatz ist besetzt, aber finden auf der anderen Seite eine etwas versteckt gelegene Abstellmöglichkeit. Genau hier beginnt auch der sehr schöne Rundwanderweg "El bosque de los enigmas".

Anagagebirge - Lorbeerwald

Anfangs sind noch einige Leute unterwegs, aber je weiter wir uns vom Parkplatz entfernen, um so einsamer sind wir. Später erreichen wir den Mirador de Zapata, dann geht es abwärts ins Barranco de la Mina. Vorbei am Degollada del Boquerón steigt der Weg stetig an bis zum Ausgangspunkt. Hier herrscht inzwischen so extremer Betrieb, dass auf der Straße in beiden Richtungen Stau ist. Trotzdem nehmen wir uns noch die Zeit, die Aussicht vom Mirador Cruz del Carmen zu nutzen. Dann aber fahren wir weiter nach Westen und nehmen unser Picknick am Degollada de las Hijas ein mit Blick auf die östlichen Ausläufer des Anagagebirges und die Nordküste.

Blick vom Degollada de las Hijas

Für den Nachmittag haben wir den Besuch des Botanischen Gartens in Santa Cruz geplant. Eine gute Entscheidung, denn der Besuch des Palmetums lohnt sich sehr. Der 120.000 m² große botanische Garten ist auf Palmen, insbesondere von Inseln auf der ganzen Welt, spezialisiert. Der Park verfügt über ein großes System aus Wasserfällen, Bächen und Teichen, ein Palmenmuseum und ein Schattenhaus. Das Projekt wurde 1995 auf einer ehemaligen Mülldeponie gestartet und ist seit 2014 der Öffentlichkeit zugänglich. Dazu gibt es mehrere Ausichtspunkte auf die Stadt und die Küste. Wir verbringen hier zwei entspannende Stunden.

Fotoalbum 3                                                                    

Idylle im Palmetum von Santa Cruz

14.1.2024 Auch am heutigen Sonntag ist das Anagagebirge noch einmal unser Ziel. Wir lassen es am Morgen ruhig angehen und fahren zunächst wieder über La Laguna ins Gebirge. Vor dem Cruz del Carmen staut sich der Verkehr erwartungsgemäß. Am Cruz de Taborno biegen wir nach Norden ab und nehmen die TF-145. In Las Carboneras finden wir zwar eine Gaststätte, aber parken ist hier im Ort unmöglich. So fahren wir die jetzt schmale Straße weiter bis nach Chinamada. Am Beginn der Ansiedlung gibt es eine gute Parkmöglichkeit. Zu Fuß gehen wir bergab bis zur Plaza San Ramon, wo sich das Restaurante La Cueva befindet.

Chinamada - La Cueva

Hier ist sonntags viel Betrieb, aber auf der Terrasse ist zum Glück ein Tisch frei. Wir essen Ziege, Runzelkartoffeln und eine kanarische Gemüsesuppe, alles einfach, preiswert und gut. Gestärkt treten wir die Kurzwanderung zum Mirador de Aguaide an. Z.T. geht der schmale Pfad an einem steilen Abgrund entlang, aber wir schaffen das. Unterwegs kommen wir an Höhlenwohnungen vorbei, die auch heute noch bewohnt werden, umgeben von den landwirtschaftlich genutzten terrassierten Hängen. Ganz bis zum Aussichtspunkt können wir leider nicht gehen, denn der Zugang ist wegen Erdrutsch gesperrt. Trotzdem bietet sich uns rundum ein tolles Panorama.

Blick zum Punta del Hidalgo

Da es noch früher Nachmittag ist, geht es noch nicht gleich zum Hotel zurück, sondern wir machen noch einen Abstecher nach La Orotava, eine sehenswerte und gepflegte Stadt oberhalb von Puerto de la Cruz. Wir bummeln durch die Straßen und Gassen im Zentrum, u.a. über den Plaza del Ayuntamiento, durchstreifen den kleinen Botatischen Garten und bewundern den terrassenförmigen Victoria Garten (Jardines del Masquesado de la Quinta Roja).

Orotava - Victoria Garten

15.1.2024 Für den heutigen Tag haben wir eine Höhlenführung gebucht, eine "Reise ins Innere der Erde". Bevor es so weit ist, haben wir aber nocht etwas Zeit und fahren wir entspannt an der Nordküste nach Westen und stoppen zunächst in San Juan de la Rambla, einem kleinen Städtchen an der Küste, wo wir einen kurzen Spaziergang unternehmen und die Kirche Iglesia de San Juan Bautista besichtigen. Den nächsten Zwischenstopp haben wir in Icod de los Vinos geplant, unser Ziel ist der Parque del Drago, der für einen 1000-jährigen sehr großen Drachenbaum berühmt ist.

Icod de los Vinos - Drachenbaum

Von Icod geht es eine ziemlich steile Straße hoch zum Besucherzentrum der Höhle "Cueva del Viento" (Höhle des Windes) in Los Piquetes. Dort treffen wir uns mit weiteren Teilnehmern und werden in die Höhlenwanderung eingewiesen. Die Höhle liegt noch ein ganzes Stück bergauf, zum Glück werden wir mit Kleinbussen zu einem Ausgangspunkt einer kleinen, nicht sehr anstrengenden, Wanderung gefahren. Unterwegs erfahren wir einiges über die Natur und die Geschichte. Auf dem Weg passieren wir das "Lichtloch der alten Frau". Nach einer Sage wurde die Höhle von einer Ziegenhirtin entdeckt. Sie stürzte plötzlich in die Tiefe und landete auf ihren Ziegen. Bald erreichen wir den Eingang. Nun geht es in die Tiefe. Die Höhle gehört zu den längsten Lavahöhlen der Welt.

Cueva del Viento

Das Höhlensystem hat eine bekannte Länge von ca. 17 Kilometern auf drei Ebenen, aber nur ein kleiner Teil der Höhle mit ca. 250 m Länge ist zu besichtigen. Die ältesten Höhlenteile sind vor ca. 27.000 Jahren beim Ausbruch des Pico Viejo entstanden. Die Höhle war auch reich an Funden von Fossilien, z.B. wurde die Riesenratte (Canariomys bravoi) entdeckt.

Bevor es zurück zum Hotel geht, machen wir noch einen Bummel durch das hübsche Küstenstädtchen Garachico und besichtigen u.a. das Meeresschwimmbecken.

Garachico

16.1.2024 Der letzte Tag unseres Aufenthalts auf Teneriffa hat noch einen Höhepunkt zu bieten, den Loro Park. Vom Hotel laufen wir bei angenehmen Wetter reichlich 4 km durch Puerto de la Cruz bis zum Eingang des großen berühmten Tierparks. Ohne groß anstehen zu müssen, können wir das Gelände betreten. Und schon geht es zur ersten Attraktion, einer Show mit Seelöwen. Und das geht so weiter, der Park ist wirklich perfekt organisiert. Wir haben viel Spaß mit Delphinen, Orcas und bei einer Papageishow. Wir durchstreifen den weitläufigen Park mit den sehr gepflegten Anlagen und beobachten viele weitere Tiere. Auf dem Baumwipfelpfad kommen wir Papageien und anderen Vögeln recht nahe.

Loro Park - Delphin-Show

Ganz toll sind auch das Pinguinarium und das Aquarium. Im Loro Park kann man viel Zeit verbringen, ohne, dass es einem langweilig wird. Der Eintrittspreis ist mehr als angemessen, für das, was man hier geboten bekommt. Sicher gibt es auch kritische Stimmen, insbesondere, was die Haltungsbedingungen der Orcas betrifft, bei einer sachlichen Beurteilung sollte man jedoch alle Aspekte berücksichtigen.

Für den Heimweg zum Hotel leisten wir uns ein Taxi, schließlich wollen wir noch ein wenig die Sonne ausnutzen, wenn wir ein letztes Mal im schönen Hotelpool planschen, bevor es morgen leider zurück nach Dresden geht.

Fotoalbum 4                                                                    

Prachlori (Lorius garrulus)

17.1.2024 Heute heißt es leider Abschied vom sonnigen Teneriffa nehmen. Wir hätten es hier noch länger ausgehalten. Den Mietwagen haben wir schon am Vortag zurückgegeben, also geht es mit dem Bus zum Flughafen. Das wird dann eine ewige Tour. Als erste abgeholt kurven wir zunächst eindreiviertel Stunden allein durch Puerto de la Cruz, bis alle eingesammelt sind. Nach über 3 Stunden kommen wir endlich am Flughafen an. Der Flieger hat dann auch noch Verspätung und so landen wir erst um Mitternacht in Leipzig. Im dichten Schneetreiben geht es langsam nach Hause ...

Heimflug