Vietnam 2014



15.3.2014 Unser Reiseveranstalter für Vietnam ist diesmal Schulz Aktiv Reisen. In der Hoffnung, eine gute Wahl getroffen zu haben, steigen wir in Dresden erwartungsvoll in den Flieger nach Frankfurt. Von dort geht es über Saigon nach Hanoi.

Erster Eindruck von Hanoi

16.3.2014 Mittags kommen wir in Hanoi an und beziehen unser Hotel in der Altstadt, wir haben sogar einen Balkon und können von dort das Gewirr der Tunnelhäuser von oben sehen. Nach einem kleinen Stadtbummel, bei dem man sich schon mal an den extremen Verkehr gewöhnen kann und auch nicht die Orientierung verlieren darf, gehen wir zum Begrüßungsessen in den 5. Stock eines Restaurants am See des Wiedergefundenen Schwerts. Wir entscheiden uns für Curry und Huhn mit Zitronengras und es schmeckt gut. Thomas, unser Reiseleiter, führt uns noch in ein typisches Tunnelhaus mit verwinkelten, steilen Treppen und einem alten, schönen Hausaltar.

Fotoalbum Hanoi (1)

Blick vom Balkon

17.3.2014 Schon früh geht es weiter, mit dem Bus fahren wir an die Ha Long Bucht. Vorbei an vielen Reisfeldern mit Gräbern und kleineren Ortschaften. An einem Handwerkermarkt machen wir Pause und können so die Lackmalereien, Stickbilder und in Schnaps eingelegten Schlangen anschauen. Leider ist das Wetter sehr trübe, wir hoffen auf etwas Sonnenschein...

Im Handwerkermarkt

Als wir in der Ha Long Bucht unsere Dschunke besteigen, herrscht ziemlich dichter Nebel. Unsere Kajüte ist klein, aber recht fein und dann gibt es erst mal Mittagessen an Bord mit allerlei Meereskrabbelgetier. Durch den Nebel fahren wir an vielen Booten und bizarren Kalksteinfelsen vorbei zum Titowfelsen, den wir auch erklimmen. Da hat man eine schöne Sicht über die Bucht mit den vielen Dschunken. Am späten Abend treffen wir uns auf dem Sonnendeck bei Nebel und Nieselregen und trinken vietnamesischen, wohlschmeckenden Rotwein.

Fotoalbum Ha Long Bucht (1)

Blick vom Titow Felsen

18.3.2014 Mit Schulz Aktiv reisen bedeutet, aktiv reisen... Bei dichtem Nebel fahren wir mit den Kajaks zu einer kleinen Pagode an einem der Kalksteinfelsen, die wir auch besichtigen. Das Paddeln in der Ha Long Bucht ist sehr schön, bei dem dichten Nebel erscheint die Landschaft irgendwie mystisch. Leider ist das Wasser nicht sehr sauber, es schwimmt viel Unrat herum.

Paddeln in der Ha Long Bucht

Das Mittagessen an Bord der Dschunke ist sehr lecker, viele verschiedene Gemüse und frische Meeresfrüchte. Gestärkt geht die Paddelei weiter. Durch mehrere Höhlen, die nur bei Ebbe befahrbar sind, paddeln wir in den See der 3 Höhlen. Die Landschaft ist wunderschön, uns umgeben hohe, dicht bewachsene Kalksteinfelsen und eine unglaubliche Ruhe. Danach gibt es wieder den typischen vietnamesichen Trubel, wir besuchen eine schwimmende Schule. Die Kinder sind begeistert von unserem Besuch und der Lärm ist entsprechend. Bei der Heimfahrt wird der Nebel immer dichter, wir sind zwar die schnellsten Paddler, haben aber bei der schlechten Sicht Mühe, unsere Dschunke wieder zufinden.

Fotoalbum Ha Long Bucht (2)

Fischer in der Ha Long Bucht

19.3.2014 Wieder dichter Nebel, aus Sicherheitsgründen dürfen keine Dschunken mehr in der Ha Long Bucht übernachten. Da haben wir ja noch richtig Glück gehabt. Wir besichtigen die wirklich beeindruckende Tropfsteinhöhle "Surprise". Anschließend schippern wir zurück zum Hafen von Ha Long. Unterwegs gibt es ein letztes Mittagsmahl, dann heißt es Abschied nehmen von der Crew.

Tropfsteinhöhle Surprise

Nach dem Mittag fahren wir mit dem Bus wieder zurück nach Hanoi. Wir bummeln durch die quirlige Stadt und gewöhnen uns langsam an den irrsinnigen Mopedverkehr. Abends besuchen wir das Wasserpuppentheater, sehr lustig, bunt und auch für Europäer verständlich. Ein Besuch in der Biergasse schließt sich an, wir sitzen alle auf den kleinen blauen Plastikpuppenhockern und trinken das Hoi Bier. Wir kosten auch die leckeren kleinen süssen Schmalzgebäckbällchen, die von den Straßenverkäuferinnen angeboten werden.

In der Biergasse

20.3.2014  Im Anschluß an einen gemütlichen Stadtbummel besichtigen wir den berühmten Literaturtempel. Das ist jedoch weder einen Tempel, noch diente die Anlage je religiösen Zwecken. Das Hauptheiligtum Vietnams wurde 1070 als die erste Akademie des Landes erbaut. In einem der Gebäude lauschen wir live präsentierter vietnamesischer Volksmusik und wir kaufen zum Andenken eine CD. Danach stärken wir uns in einem nahegelegenen Nudelsuppenrestaurant zu Mittag.

Fotoalbum Hanoi (2)

Im Literaturtempel

Dann schlendern wir eigenmächtig durch Hanoi, bewundern das Ho Chi Ming Mausoleum von außen, die Einsäulenpagode und kaufen ein schönes Seidentuch. Im Highlandcoffeeshop genießen wir den guten vietnamesischen Kaffe und schreiben einige Ansichtskarten.

Am Abend fahren wir mit dem Schlafwagen nach Lao Cai. Es wird eine anstrengende Nacht. Bei dem Gerüttel und dem Lärm im Zug ist an Schlafen nicht wirklich zu denken (trotz Rotwein).

Nachtzug nach Lao Cai

21.3.2014  Ziemlich müde und durchgeschüttelt werden wir vom Bahnhof in Lao Cai mit dem Bus weiter nach Sapa transportiert. Leider ist das Wetter sehr trüb und es nieselt vor sich hin. In Sapa werden wir schon von einheimischen Frauen erwartet, die ihre Handarbeiten verkaufen wollen. Sie werden uns bei der Wanderung in den Bergen noch lange begleiten und ihr "Shopping, shopping-Gesang" wird uns die ganze Zeit in der Region begleiten. Das Hotel in Sapa ist recht großzügig und gut geheizt. Sapa ist sehr touristisch und ziemlich kalt (wenn die Sonne nicht scheint).

Sapa

Bei Nieselregen erkunden wir auf einer kleinen Wanderung die Umgebung mit ihren Reisterassen, die wir leider bei den tief hängenden Wolken nur erahnen können. Begleitet werden wir von den Dorffrauen, die uns nicht von der Seite weichen. Jede sucht sich einen aus der Gruppe aus und versucht sich mit ein paar englischen Brocken in der Konversation mit dem Ziel, uns zum Kauf diverser Dinge zu veranlassen. Das Ergebnis kann man heute sicher in dem einen oder anderen Schrank der Reiseteilnehmer finden.

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22.3.2014 Heute beginnt unsere Treckingtour durch das vietnamesische Hochland. Auf schlammigen Wegen, vorbei an Reisterassen und kleinen Dörfer, neugierig beäugt von den Einheimischen in ihren bunten Trachten, wandern wir zum Dorf Giang Ta Chai. Unterwegs gibt es in einer einfachen Hütte Mittagessen, sehr lecker was da unter einfachsten Bedingungen zubereitet wird!

Fotoalbum Sa Pa und Hoang Lien Son-Gebirge (1)

Reisterassen im Nebel

Unsere Wanderstöcke leisten uns hier auf den extrem schlammigen und rutschigen Wegen gute Dienste, die Einheimischen gehen hier ausnahmslos in Gummistiefeln und rutschen seltsamerweise nie aus. Die ganze Zeit begleiten uns auch heute die Hmong Frauen mit ihren bunten Kopftüchern und hoffen, einige Handarbeiten an uns zu verkaufen. Am späten Nachmittag kommen wir im Dorf der Say an und beziehen unser Matratzenlager mit den grellbunten Steppdecken. Alles ist sehr sauber und wir trocknen erst mal unsere nassen Sachen am Lagerfeuer, das im Haus unserer Gastfamilie brennt. Das Abendessen ist wie immer sehr lecker, besonders die Pommes mit Knoblauch. Zum Nachspülen gibt es "Happy Water", selbstgebrannten Schnaps der Say.

Unsere Unterkunft bei den Say

23.3.2014 Am nächsten Morgen ist das Wetter nicht besser, überall dichter Nebel. Durch schönen Bambuswald, vorbei an alten Reisstampfmühlen und auf extrem rutschigen Wegen geht unsere Wanderung weiter. Uwe stürzt richtig heftig, rappelt sich nach einem filmreifen Überschlag aber wieder auf und zerstört dabei seinen Wanderstock. Tina hat wenig später, wie andere auch, einen schlammigen Hintern. Unter diesen Bedingungen ist die Wanderung schon ziemlich anstrengend, macht aber trotzdem viel Spaß.

Reisstampfer

Gut gelaunt und geschafft kommen am späten Nachmittag in Ban Ho in unserem zweiten Quartier an. Inzwischen hat auch der Regen aufgehört. Diesmal übernachten wir bei den Tay. Das Essen ist wieder super, besonders die Pommes mit Knoblauch, die im Hochland offensichtlich allgegenwärtig sind. Wenn man sieht, unter welchen mittelalterlichen Bedingungen hier gekocht wird, muss man vor dem leckeren Resultat und den Fähigkeiten des Kochs den Hut ziehen. Das Nachtlager besteht auch hier aus weichen Matrazen, nach den 2 anstrengenden Wandertagen schlafen alle gut.

Man at work

24.3.2014 Steil geht es heute bergauf, durch Reisfelder, vorbei an schwer arbeitenden Bauern wandern wir zu dem Dorf, wo uns der Bus abholt, und wieder nach Sapa bringt. Unterwegs erhaschen wir immer wieder schöne Blicke auf die Landschaft, da sich das Wetter langsam bessert. Auch der Fansipan, der höchste Berg Vietnams, läßt sich manchmal blicken.

Fotoalbum Sa Pa und Hoang Lien Son-Gebirge (2)

In Sapa

In Sapa können wir in einem einfachen Hostel unsere Sachen vom Schlamm befreien und erst mal ausgiebig heiß duschen. Dann bummeln wir noch ein wenig entspannt durch die Stadt, besuchen den Markt, fotografieren viel und dann geht es wieder mit dem Bus nach Loa Cai. Dort besteigen wir den Nachtzug nach Hanoi, trotz Rotwein schlafen wir nicht wirklich und sind am Morgen ziemlich gerädert.

In Sapa

25.3.2014 Die Wartezeit nutzen wir zum Essen von Nudelsuppe in einem guten Flughafenrestaurant. Mittags fliegen wir von Hanoi nach Saigon. Hier ist es hier sehr heiß und schwül. Wir essen das angeblich beste Eis Saigons, trinken den berühmten Eiskaffee und bummeln dann ganz langsam durch die Stadt. Besonders sehenswert ist das Postamt, das nach Entwürfen von Eiffel gebaut wurde.

Saigon

26.3.2014 Henning, ein deutscher Professor, der schon lange in Saigon lebt, führt uns heute durch die Stadt. Wir laufen durch Straßen, wo sich nicht so schnell Touristen hin verirren, und können so das ganz normale Leben der Saigoner erleben. Auf einem kleinen Markt werden die unterschiedlichsten Waren angeboten, sogar geröstete Mehlwürmer. Wir besichtigen die Pagode des Jadekaisers und stärken uns mit frisch gepresstem Zuckerrohrsaft. Abends hat uns Son eingeladen, er und seine Freundin grillen auf ihrem Balkon zum Abschied von Vietnam für uns. Das ist eine große Ehre für uns, dass man uns zu Hause bewirtet.

Saigon

27.3.2014 Unsere Reise geht weiter, wir fliegen von Saigon nach Siem Reap, Kambodscha. Wir schwitzen bei tropischen Temperaturen, Tina ist es eindeutig zu heiß. Mit dem Bus sind wir bald am Hotel, welches recht hübsch ist. Schön im Grünen und mit einem Pool ausgestattet.

Kloster in Seam Reap

Nachdem wir erst einmal die Klimaanlage in unserem Zimmer reklamieren mussten, bummeln wir durch Siem Reap, essen in einem einfachen Lokal etwas zu Mittag, besuchen den Old Market und das Kloster mit seinen schönen Pagoden. Für schöne Fotomotive ist hier bestens gesorgt. Abends essen wir sehr lecker in einem der unzähligen Restaurants beim Old Market.

Kloster in Seam Reap

28.3.2014 Mit Moutainbikes werden wir heute die Tempelanlage Angkor Wat erkunden. Leider sind die Sattel unserer Räder so entsetzlich, dass das Radeln zur Tortur werden wird. Die Fahrt geht durch schönen Wald, es sind viele Rikschas und Busse unterwegs, allerdings ist der Verkehr im Vergleich zu Vietnam sehr moderat. Am Eingang von Angkor Wat werden wir fotografiert und erhalten unsere Eintrittspässe. Den ganzen Vormittag streifen wir durch die weitläufigen Tempelanlagen und beobachten, wie einem kleinen Jungen unter Aufsicht orange gekleideter Mönche die langen Haare geschoren werden, er geht sicher ins Kloster. Wir erleben auch mehrere Hochzeiten mit kunstvoll geschminkten Bräuten.

Bayon

Am Nachmittag besichtigen wir den Bayon Tempel, die vielen Buddhaköpfe sind im goldenen Nachmittagslicht ein unvergeßliches Erlebnis. In einem kleinen Dorf am Straßenrand sehen wir ein Baby, dass mit einem Affen spielt und Elefanten, auf denen man reiten kann. Abends gehen wir zu einer Tanzshow auf der Dachterasse eines Hotels in der Nachbarschaft. Das Essen ist wirklich sehr lecker und die Tänzerinnen auch. Ein wirklich gelungener Abend.

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29.3.2014 Von Ausschlafen kann heute keine Rede sein, als Aktiv-Urlauber fahren wir natürlich mit dem Rad zum Sonnenaufgang nach Angkor Wat, während sich alle anderen gemütlich von einer Rikscha hinfahren lassen. Am See vor dem Tempel ist schon irre was los, die Fotografen drängeln sich um den besten Platz. Aaahhhh, dann taucht die Sonne wirklich auf und alle sind glücklich. Nach einem kleinen Frühstück mit Eiskaffee fahren wir weiter zur Tempelanlage Ta Prohm, dort sind die bekannten von Bäumen überwucherten Ruinen eine besondere Attraktion. Zur Mittagszeit haben wir genug von Tempeln und quälen uns auf unseren Rädern nach Siem Reap ins Hotel zurück.

Sonnenaufgang Angkor Wat

Von der Hitze ganz geschafft, relaxen wir am Nachmittag erst mal ausgiebig am Hotelpool und im jetzt gut klimatisiertem Zimmer. Wir bestellen ein kühles Bier und einen leckeren Burger beim Zimmerservice und lassen es uns gut gehen. Später am Nachmittag bummeln wir durch Siem Reap und erstehen einen hübschen kleinen silbernen Buddakopf als Andenken.

Angkor Wat

30.3.2014 Heute fliegen wir von Siem Reap nach Saigon zurück. Von Saigon geht es mit dem Bus weiter nach Can Tho ins Mekong Delta. Auf der Fahrt erleben wir das unvermeidliche vietnamesische Gewimmel, Tunnelhäuser und Läden ohne Ende. Schade, dass man von der Landschaft nur wenig sieht. Der Bus hat es eilig. Mittagsrast machen wir in einer recht ordentlichen Raststätte, nicht nur das Essen ist gut, auch die parkartige sehr gepflegte Anlage hat einiges an Fotomotiven zu bieten.

Lotosblume

Unser Hotel in Can Tho ist recht ordentlich, direkt im Zentrum und nicht weit vom Hafen. Auf der Dachterasse bekommen wir einen Begrüßungscocktail und haben eine gute Aussicht über die Stadt. Wir bummeln durch die belebten Straßen und statten auch dem Hafen am Mekong einen Besuch ab. Abendessen gibt es in einem Restaurant, wo eigentlich nur Einheimische essen. Es ist sehr exotisch, sehr laut und sehr rustikal. Aber das Essen ist wieder lecker. Die Nudelsuppe nach Art des Hauses wird auf dem Tisch zubereitet und jeder kann sich von den vielen verschieden Zutaten heraussuchen, was er will.

Nudelsuppe

31.3.2014 Um die schwimmenden Märkte zu besuchen, muss man schon vor Sonnenaufgang aufstehen. Aber das lohnt sich wirklich. Das Gewimmel auf dem Mekong ist unbeschreiblich und äußerst interessant. Wir machen viele Fotos von den Booten, die voll beladen mit Früchten und Gemüse sind. Zum Frühstück kaufen wir bei einer schwimmenden Händlerin Eiskaffee und Früchte und machen auf unseren Booten ein Picknick.

Die schwimmenden Märkte

Die Fahrt auf dem Mekong geht weiter, wir besuchen eine Familie, die an einem Seitenarm des Mekong lebt und eine Pomeloplantage bewirtschaftet. Wir bummlen durch den schönen, schattigen Pomelowald, bewundern die Wasserhyazinthen und die roten Libellen. Im Garten der Familie essen wir auch zu Mittag, und kosten die leckeren Pomelos. In der Hitze des frühen Nachmittags besuchen wir die Dorfschule, wo wir wieder neugirig von den Kindern begrüßt werden. Nach der Rückfahrt über den Mekong kaufen wir abends gegenüber vom Hotel in einem Uhrenladen für Tina eine schöne rote RADO-Uhr für 30 Euro und retten so dem Uhrmacher den Tag.

Pomeloplantage

1.4.2014 Unser letztes Etapppenziel der Vietnamreise nehmen wir heute in Angriff. Mit dem Bus fahren wir den ganzen Vormittag zur Fähre zur Insel Phu Quoc. Die Straße führt ununterbrochen an Häusern vorbei, von der Landschaft sieht man deshalb eigentlich nicht viel. Einen Fotostop machen wir dann doch noch an einem schönen Lotosblumenfeld.

An der Flussmündung des Giang Thanh in Ha Tien

Nach einem unerfreulichen längeren Aufenthalt in der Hitze am Hafen, fahren wir mit dem "Superdong", einem Schnellboot, zur Insel Phu Quoc. Unsere Bungalows sind leider nicht direkt am Strand, aber ganz hübsch. Die Klimaanlage funktioniert auch und die niedlichen Geckos flitzen über die Zimmerwände. Leider haben wir offenbar den einzigen Bungalow erwischt, wo der Kammerjäger nicht ordentlich gearbeitet hat. Tina wird von einer Riesenkakerlake überfallen und betritt die restlichen Tage nur sehr ungern den Bungalow, da sich das Untier jeden Tag an einem anderen Platz niederlassen wird.

Superdong

2.4.2014 Mit dem Bus fahren wir zum Bootsanleger, wo unser Schnorchelausflug starten wird. Aber zuerst schippern wir zu einer Seeigelfarm, wo Proviant für's Mittagessen geladen wird und wir zusehen können, wie die armen Seeigel bei lebendigen Leib rasiert und zerstückelt werden. Die Angler (zumeist chinesische Touristen) holen recht viele Fische aus dem Wasser, bei jedem Fang gibt es ein Jubelgeschrei. Beim Schnorcheln gibt es nicht sehr viel zu sehen, die Sicht ist auch nicht besonders. Auf der Heimfahrt machen wir eine Pause an dem sehr schönen schneeweißen Sandstrand Bai Tam Sao mit traumhaftem Wasser und Palmen.

Schöner Strand

3.4.2014 Der heutige Tag ist zum Relaxen gedacht und es macht sich langsam Langeweile breit. Wir kaufen bei einer Obstverkäuferin Ananas und andere tropische Früchte, alles sehr lecker. So vergeht der Tag mit Nichtstun und wir merken wiedermal, dass ein Strandurlaub wirklich nichts für uns ist. Allerdings wäre heute jede Aktivität eine Qual gewesen, denn es ist extrem schwühlwarm und in der Nähe geht sogar ein Gewitter nieder. Nach einem leckeren Abendessen in einem der Strandrestaurants trinken wir zum Abschied am Strand Rotwein und lassen den Urlaub Revue passieren.

Sonnenuntergang auf Phu Quoc

4.4.2014 Mittags geht der Flug nach Saigon. Für unsere restlichen Dollar erstehen wir auf dem Flughafen noch einige hübsche Mitbringsel. Dann beginnt die endlose Heimreise über Frankfurt nach Dresden. Tschüß Vietnam, es war ein wunderschöner, erlebnisreicher Urlaub! Trotz mancher Strapazen haben wir sehr viel erlebt, unseren Spaß gehabt, waren aktiv und haben ein sehr interessantes Land mit vielen freundlichen Menschen kennen gelernt. Die Hotels und der Service insgesamt waren super!

Pagode des Jadekaisers